„Bis ins 20. Jahrhundert hinein war die japanische Se-Küste der Treffpunkt der Goze – der blinden Wandermusikanten. Sie zogen von Dorf zu Dorf in der alten Provinz Echigo, um bei Hochzeiten und Festen das Shamisen-Instrument zu singen und zu spielen und dafür Essen und Verpflegung zu bekommen.“

Alle waren Frauen und versammelten sich nach einer streng hierarchischen Gesellschaft, die in kleinen abhängigen Gruppen organisiert war.
Die Jüngeren und Ehrgeizigeren der Goze könnten ihr bescheidenes Einkommen durch den Verkauf ihrer Körper auf den Dorfmärkten aufbessern – wenn die Gesellschaft dies jedoch wüsste, wären sie ohne Kameradschaft und gezwungen, durch das Hinterland Japans zu wandern, mit nur einem Stock und einem Lied zum Überleben.“
~Notizen von Alan Booth der 2000 km von einem Ende Japans zum anderen lief – „The Roads to Sata“
Wie reisten sie von einem Dorf zum anderen? Was ist mit ihren Geburtsfamilien? Was war, als sie zu alt waren? Wird das noch gemacht?
Erinnert mich an das Komusa-Musiker aus Japan, über die ich gelesen habe (und über die ich 2012 gebloggt habe).Die Faszination für Japan hält an…
Vorlesung für eine Reise, die ich eines Tages unternehmen möchte. Die vorherigen 2 Reisen in die Städte Tokio und Okinawa zählen nicht…
***
jm

Bild aus Wikipedia.
