Beispielloses ethnisches Meisterwerk des Yoruba-Volkes.
Die Motive und Verzierungen im Textil werden vom Shango-Priester bei Zeremonien getragen und tragen dazu bei, die spirituelle Kraft des Shango-Priesters zu vermitteln.
Die Tunika ist komplett handgenäht.
Die Perlenstickerei auf der Vorder- und Rückseite ist dicht und extravagant und lässt auf einen königlichen, wohlhabenden oder mächtigen ursprünglichen Besitzer schließen.
Perlen werden in einem Gitter angeordnet, wobei jede Zelle mit Perlen einer bestimmten Farbe und Größe gefüllt ist. Im Feld jeder Zelle sind winzige, kleine und mittelgroße Kügelchen zu sehen, und einige der Verbindungspunkte weisen große Kügelchen auf. Alle scheinen aus Glas zu sein, einige haben einen schönen Schimmer/eine schöne Transparenz. In einigen Zellen (ich konnte 3 finden) bestehen die Linien aus abwechselnd zweifarbigen Perlen.
Beim Gitter handelt es sich um Motive von Gesichtern und Lebewesen.
Vorderseite: 6 Gesichter + 8 Tiermotive + 2 Endlosknotenmotive
Rückseite: 6 Gesichter + 9 Tiermotive + 2 Endlosknotenmotive
Unten an der Vorder- und Rückseite hängen Messingglocken mit tiefem Klingeln.
Die Innenschicht ist gepolstert und hat ein gewebtes, indigogefärbtes Futter.
Die Jahre haben sich in Form von Schmutz in das Kostüm eingenistet, wie auf den Fotos zu sehen ist.
Die ungezähmte, nicht kommerzialisierte ethnische Ästhetik mit einem starken Sinn für kulturelle Identität macht es zu einem absolut hinreißenden Fund!
Schätzungsweise aus dem späten 19. Jahrhundert
Weitere Beispiele: http://artmuseum.princeton.edu/story/new-acquisition-royal-yoruba-tunic
Hinweis: Es sind Gebrauchsspuren in Form von Flecken, losen Fäden, fehlenden Perlen usw. vorhanden, aber insgesamt ist es in gutem Zustand und wird der Stolz jedes Weltklasse-Museums sein!
Ein einmaliger Fund!













































