Istanbul – vor fast genau einem Jahr habe ich fast jeden Abend in einem kleinen Lokal in der Nähe des Topkapi-Palastes gegessen.
Es war ein Open-Air-Restaurant mit einer einfachen Speisekarte mit türkischen Gerichten – mit Sitzgelegenheiten unter vielen Bäumen. Die Temperatur war perfekt – nicht zu kalt und die Grundnahrungsmittel waren genau richtig für meine täglichen Essgewohnheiten.
Das Beste an diesem Ort war die kleine Sufi-Andachtsmusik- und Tanzshow, die jeden Abend aufgeführt wurde. Es war einfach, die Stunden des Sonnenuntergangs damit zu verbringen, sie zu beobachten. Ihre Musik und die wunderschönen Bilder, die sie präsentierten, machten es einfach, meine Neugier zu wecken und imaginäre Szenarien über ihr Leben zu erschaffen. Jeder Tag in Istanbul war magisch und dies war der perfekte Abschluss des Zaubers.
Die Schönheit des Tages steigerte den Adrenalinspiegel und beim Abendessen beruhigten mich Sufi-Visionen.
Ein paar Fotos:


Diese Vision – mit dem göttlichen Licht, das auf den hingebungsvollen Tänzer scheint – ist unvergesslich!
Wie kann es sein, dass ein Ort, der mir und Millionen anderer Reisender so viel Freude bereitet hat, heute selbst mit so vielen Konflikten konfrontiert ist?

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jm
Juli 2016
Der Beitrag Das Land der Sufi erschien zuerst auf Der Kunstblog von WOVENSOULS.COM.
