Vor ein paar Wochen war ich bereits von hybriden Gemälden überrascht, als ich ein hinduistisches Manuskript mit illuminierten Gemälden sah, die in Gurmukhi geschrieben waren.
Meine Verwendung des Wortes „hybrid“, was bedeutet, dass sie aus zwei einzigartigen und unterschiedlichen Elementen entstanden sind, ist nicht ganz korrekt, da diese Gemälde zum Zeitpunkt ihrer Entstehung aus einer einzigen Kultur stammten. Nur aus meiner heutigen Sicht – Dutzende Jahrzehnte später – gehören die beiden Elemente Drehbuch und Inhalt zu getrennten Kulturen.
Dieser Fehler war jedoch nützlich, da er mich auf die Idee aufmerksam machte, dass die Rückverfolgung der Geschichte zweier unterschiedlicher Kulturen entlang des Zeitkegels uns in manchen Fällen zu einem gemeinsamen Ausgangspunkt führt.
Ein weiteres Beispiel ist ein Paar bemalter Folianten, die ebenfalls „hybriden“ Charakter haben – nur ist die Schrift dieses Mal Urdu. Die Figuren sehen nicht muslimisch aus, aber die Schrift war Urdu. Ich habe mich 10 bis 15 Jahre lang darüber gewundert, aber ich habe es versäumt, mehr darüber herauszufinden.
Meine kürzliche Erkundung des Sikh-/Hindu-Manuskripts von 1358 erinnerte mich an diesen ähnlichen Hybrid, und ich nahm es noch einmal heraus, um ihm die überfällige Aufmerksamkeit zu schenken.
Um das Rätsel zu lösen, half mir ein Freund beim Lesen, und er übersetzte die Teile, die er lesen konnte.
Der unterzeichnete Text ist in einem poetischen Metrum verfasst und erwähnt ausdrücklich Din-i-Ilahi. Anschließend geht er ausführlich auf die Strafe ein, die einem Verbrecher auferlegt werden muss.
Nun ist Din-i Ilahi die Religion, die vom Mogulkaiser Akbar im Jahr 1582 n. Chr. vorgeschlagen wurde. Die Elemente stammen hauptsächlich aus dem Islam und dem Hinduismus, aber auch aus dem Christentum, dem Jainismus und dem Zoroastrismus mit der Absicht, die Unterschiede, die seine Untertanen trennten, auszugleichen.
Das erklärte also das Vorhandensein nicht-muslimischer Charaktere in einer muslimischen Schrift oder einer muslimischen Schrift in einer Erzählung mit nicht-muslimischen Charakteren.
Akbar. Integration planen – nicht durch die Überbrückung der Kluft zwischen zwei Religionen, sondern durch die Schaffung einer dritten Religion. Offensichtlich war er ein sehr ehrgeiziger König, der nicht nur vom Unmöglichen träumte, sondern die Idee auch zur Reife entwickelte und umsetzte. Einheit in Pluralität.
Aber die Welt war damals noch nicht bereit dafür.
Wird die theistische Welt jemals Sei bereit, dich zu vereinen?
Bis wir die Antwort finden, können wir zumindest Überreste historischer Beispiele untersuchen 297 Die Din-i-ilahi-Folios oder 1358 Satz Gurmukhi Bhagavat Gita Folios und aus den Fehlern lernen, die zum Zerfall geführt haben.
So können wir es vermeiden jene Fehler machen und unsere eigenen machen frisch diejenigen!
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Der Beitrag Hybride Manuskriptgemälde erschien zuerst auf Der Kunstblog von WOVENSOULS.COM.


