Haben Sie jemals ein Erlebnis gehabt, das so tiefgreifend ist, dass es Ihnen Gänsehaut bereitet? Ihnen einen Schauer über den Rücken laufen lassen? Teile Ihres Gehirns zum Kribbeln bringen?
Ich glaube, das sind die Momente, in denen sich die Seele mit etwas verbindet, das größer ist als sie selbst, und unter dem Ruck dieser Verbindung zittert.
Der Nirvana-Moment. Er passiert mir, manchmal durch meine eigene bewusste Verwirklichung, aber am häufigsten passiert er, wenn ich ein passiver Voyeur der Reise eines anderen in die Tiefen seines eigenen Seelenuniversums bin.
Es ist letzte Nacht passiert.
Mindestens 2-3 Mal – während ich zusah, wie die Sänger und Musikmeister der klassischen indischen Musik die Höhen ihrer persönlichen Leistung erreichten.
Sie traten nicht vor Publikum auf – obwohl wir sicherlich alle sehr anwesend waren –, sie spielten für sich.
Während ihre Hände/Stimmen spielten, erzählten ihre Gesichter und Augen die Geschichte der unerträglichen Anstrengung, die Noten genau richtig zu machen. Die Konzentration oder das Dhyaan war so intensiv, dass es sogar mich – einen Musik-Ignoranten – in eine andere Welt versetzte; Ich kann mir nicht vorstellen, wie sie es in diesen Momenten geschafft haben, sich in dieser Welt zu behaupten! Bei der letzten Aufführung kam es beim Jugalbandi zwischen dem Sitar-Spieler und dem Tabla-Spieler so vor, als wäre es ein Geist, der durch die beiden Händepaare spielte!
Erhabene, quälend intensive Nirvana-Momente.
Hat mich total über die Brücke quer durch das Universum transportiert!
Die Show wurde von Shubha Mudgal kuratiert und von Kaushiki Chakravorty, Murad Ali, Akram Khan, Purbayan Chatterjee, Satyajit Talwalkar, Ajay Joglekar, Yogesh Samsi und anderen aufgeführt.




Dankbar.
Pranaam an alle diese erhabenen Seelen!
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Hier ist ein Lied von Shubha Mudgal … aus einem Bollywood-Film … nicht so roh oder intensiv wie klassische indische Musik, aber eines, das mir viele Abende purer Freude beschert hat.
jm
Dezember 2016
Der Beitrag Die Brücke zu Gott – Shubha Mudgal erschien zuerst auf Der Kunstblog von WOVENSOULS.COM.
