vgl

Eine Notiz aus dem Jahr 2012 – erneut veröffentlicht

Wir alle haben von Do Re Mi als Format für die Musiknotation gehört. Es ist eine Sprache, in der wir Musik ausdrücken.

Eine andere Sprache der musikalischen Notation „Sa Re Ga Ma“ wird in der klassischen Hindustani-Musik verwendet, um Klänge/Töne in Text umzuwandeln.

Und hier ist noch eine alte Notation:

Mongolische Sutra-Notation: antike-buddhistische-musiksprache-sutra3

Aus diesen antiken Blättern geht hervor, dass die Höhen und Tiefen sowie die längeren und kürzeren Balken leicht visuell interpretiert werden können.

Da Text nur in wenigen Abschnitten des Textes vorhanden ist, handelt es sich möglicherweise eher um erläuternde Anmerkungen als um den vorzusingenden Liedtext. Vielleicht handelt es sich hierbei nur um eine wortlose Melodie, der man einen Liedtext beifügen könnte.

Wir brauchen nur eine einzige Chiffre! Vielleicht können Musiker das schon lesen….

Eine Referenztabelle, die die Entwicklung der Schrift zeigt, nachdem die Mongolen etwa im 12. Jahrhundert die uigurische Schrift übernommen hatten. Der rote Text auf diesen Manuskriptblättern verwendet einige dieser Zeichen.

mongolisch

Die Musikmanuskripte sind nun gerahmt und das Papier ist nun vor Verfall geschützt.

Wenn ich die Vielfalt in der Kunst der verschiedenen Welten sehe, fühle ich mich überwältigt! Das Gefühl ist das gleiche, das ich habe, wenn ich in die Sterne schaue und mich über die Größenunterschiede und die Bedeutungslosigkeit unseres Lebens wundere.

jm

Dezember 2012

Der Beitrag Alte mongolische buddhistische Schrift für musikalische Sutras erschien zuerst auf Der Kunstblog von WOVENSOULS.COM.