Oktober 2016

Die Küche ist ein sehr intimer Raum.

Hier kommen viele Facetten meiner Gewohnheiten, meines Arbeitsstils, meiner Fähigkeiten, meines Charakters und meines Denkens zum Vorschein.

Wenn Sie also in meine Küche eingeladen werden, können Sie daraus schließen, dass Sie ein guter Freund und kein formeller Bekannter sind, der seine oder ihre Anwesenheit auf das Wohnzimmer beschränken muss.

Ich bin mir nicht sicher, ob alle Kulturen dem folgen.

Einige, vor allem in den kalten Klimazonen Indiens, kombinieren Wohnzimmer, Esszimmer und Küche in einem großen Raum, so dass die Wärme des Kamins sinnvoll an alle Bewohner verteilt wird.

Und so ist es auch mit Häusern in Ladakh.

Und in Wirklichkeit ist es ganz natürlich, in der nicht abgetrennten Küche zu sein.

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Hier sind ein paar Bilder meiner Tage in einem Dorfhaus, in dem ich mich von Menschen, die so warm sind, wie der Ort kalt ist, sehr wohl gefühlt habe.

Ich war zusammen mit einigen Dorfbewohnern zu Besuch, die in den letzten drei bis vier Jahren zu meinen Freunden geworden sind. Wir kamen aus Leh an, nachdem wir über 160 Kilometer durch den Himalaya gereist waren, um an einem Festival teilzunehmen.

Bei der Feier geht es darum, sich zu verkleiden und bis in die frühen Morgenstunden zu alter Musik und Liedern zu tanzen, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Doch bevor wir zum Feiern ausgingen …

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Wir saßen herum, aßen und unterhielten uns bei einer Tasse Tee.

Bald wurde mir der süße Angoori Chaang angeboten … hausgemachter Traubenwein, der zu besonderen Anlässen mitgenommen wird.

Meine Kinder – jetzt alle in ihren Zwanzigern – erzählen mir, dass man das „Vortrinken“ nennt – zu Hause trinken, bevor man auf die Party geht!  Sie fanden das sehr cool!  Endlich etwas, das sie beeindruckt!

Der Ofen mit dem Schornstein in einem Nachbarhaus.

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Das Zimmer, in dem ich in dieser Nacht zusammen mit zwei anderen jungen Mädchen aus der Familie geschlafen habe. Am Morgen stellte ich fest, dass eine der Fensterscheiben hinter dem Vorhang fehlte. Aber die Himalaya-Kälte im Oktober drang nicht in den Raum ein – vielleicht wegen der Holzwände/-decken und der fehlenden Windkanäle bei der Konstruktion des Gebäudes.

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Mein Bett und zig Steppdecken.

Bin keine „echte Prinzessin“ (siehe das Märchen von Hans Christian Andersen  wo die echt Da meine Prinzessin keine Erbse unter sieben Lagen Matratze vertragen konnte, schlief ich genauso tief und fest wie in meinem eigenen Bett.

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Und alle hatten eine tolle Zeit!

jm

Okt. 2016

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Der Beitrag Zurück in die Heimat und den Herd des arischen Volkes im Himalaya erschien zuerst auf Der Kunstblog von WOVENSOULS.COM.