Ich bin in Kutch. Einer der Bezirke von Gujarat. Das ist einer der 28 Bundesstaaten Indiens.
Dieser kleine Teil versteckt in einer Ecke Indiens am Rande der Wüste ist ein erstaunliches Mosaik verschiedener Kulturen. Von Stämmen und Unterstämmen – und ihren einzigartigen Lebensweisen.
Hier zu sein erinnert mich daran, wie wunderbar Indien ist! Dass die Wunder nie aufhören. Jede Reise bringt mich einer weiteren unbekannten Facette näher – einer weiteren beeindruckenden Legende, einer weiteren Übung, einer weiteren anregenden, bewusstseinserweiternden Übung!
Ein Leben reicht sicherlich nicht aus, um auch nur einen flüchtigen Blick auf alle kulturellen Aspekte Indiens zu werfen. … die Idee der Reinkarnation klingt jetzt sehr verlockend ……… es wird mir genug Zeit geben, all dieses wunderschöne Land zu sehen!
Lassen Sie mich also noch einmal von vorne beginnen. Ich bin in Kutch.
Auf einem nahegelegenen Hügel befindet sich ein Tempel, der die Heimat einer Göttin ist, die gemeinhin Maata genannt wird. Rabari Die Stämme haben großes Vertrauen in diese Maata und einmal im Jahr wird ihr zu Ehren ein Jahrmarkt im Tempel abgehalten.
Deshalb kommen Familien aus der ganzen Region zum Tempel, um Gottesdienste anzubieten.
Klingt nach einer anderen Messe in Indien?
Jetzt kommt der einzigartig entzückende Teil:
Die Gläubigen – Stammeshirten – laufen kilometerweit von ihren Dörfern, um zu diesem abgelegenen Tempel zu kommen und dort anzubeten. Aber sie kommen nicht allein. Sie bringen ihre Frauen und Kinder mit. Und Sie bringen ihre Herden mit. Von Ziegen und Schafen und Kamelen. Anbeten und um Segen bitten.
Ich frage mich, um welchen Segen ein Schaf bitten könnte. Göttin, bitte mach meine Wolle weich? Was könnten die Kamele verlangen? Ich kann es mir überhaupt nicht vorstellen! Und ich würde sie fragen, aber ich kenne den Kameldialekt nicht, den diese Hirten so fließend sprechen.
Deshalb versammeln sich hier jedes Jahr an diesem besonderen Tag alle, Menschen und Herden, um zu ihrer Göttin zu beten, um Segen zu bitten und Dankbarkeit auszudrücken.
Und hier bin ich mit meiner Kamera, um das Ereignis mitzuerleben.
Ein paar Fotos von diesem einzigartigen und entzückenden Treffen.
Klicken Sie hier, um die Diashow anzuzeigen.
Der Jahrmarkt hatte gerade erst begonnen und die Gottesdienstbesucher trafen gerade ein – aber ich musste gehen….
jm
2. Oktober 2012
Der Beitrag Kamele pilgern mit ihren Stammesführern, um zu beten erschien zuerst auf Der Kunstblog von WOVENSOULS.COM.
