Die Reichen verneigen sich vor den Armen, während sie den Mönchen in Myanmar Geld spenden. Es gibt keine Haltung der Arroganz oder der selbstgefälligen Großzügigkeit. Die Reichen verneigen sich in Demut vor den Armen.

Aber ist es wirklich so?

Nicht wirklich.

Denn in diesem Paradigma sind die Reichen diejenigen, die sich mit ihren guten Taten Verdienst und Karma erworben haben. Die Mönche sind reich, auch wenn sie nichts besitzen. Die Menschen, die ein Leben als Hausbesitzer führen, sind nicht die Reichen, selbst wenn sie über große Bankguthaben verfügen.

Und daher ist diese Aussage falsch.

Es geht nicht darum, dass sich die Reichen vor den Armen beugen. Es ist wie immer: Die Armen verbeugen sich vor den Reichen. Das Bild ist irreführend.

Spendenritual im Kyakhatwine-Kloster, Myanmar

Der Beitrag Die Reichen verbeugen sich vor den Armen – Bilder aus Myanmar erschien zuerst auf Der Kunstblog von WOVENSOULS.COM.