Absolut innovatives Design! Vor ein paar Jahrhunderten geschaffen. So neugierig wie Kormoranfischen!In der verschlafenen Stadt Kochi.

Diese sah ich zum ersten Mal abends bei einem Spaziergang am Wasser. Eine Zeit, als die Fischer nach der morgendlichen Arbeit nach Hause gingen, ein ausgiebiges Nickerchen machten und einige zurückkamen, um sich zu unterhalten oder Wartungsarbeiten an den Netzen durchzuführen.

Die verwendeten Netze haben die Größe eines kleinen zweistöckigen Gebäudes. Für den Betrieb des Mechanismus sind mindestens 6 starke Männer erforderlich. Es ist am Ufer befestigt und reicht bis ins Wasser. Die großen Netze, die an den Bambusstämmen befestigt sind, werden in Teamarbeit herabgelassen, und wenn der Teamleiter dann ruft, werden die Netze mit ihrem schweren Fang mithilfe großer Kokosseile hochgehoben.

So etwas hatte ich noch nie gesehen. Und aus den entzückenden Gesprächen, die keine Seite ganz verstand, kam ich zu dem Schluss, dass ich eingeladen war, den gesamten Prozess früh am nächsten Morgen zu beobachten. Also landete unsere kleine Truppe, bestehend aus meinen Kindern und ihren Eltern, im Morgengrauen am Kai und überraschte die Gruppe der Fischer!

Wir schauten eine Weile zu und durch freundlicheres, sprachloses Geschwätz einigten wir uns darauf, dass wir nun unsere Energie in den Angelprozess einbringen würden. Und so übernahmen wir ein paar Seile und taten, was uns gesagt wurde. Es sah ganz einfach aus!! Die Aufgabe bestand darin, das Seil nach unten zu ziehen, um die Steine ​​anzuheben, die am anderen Ende des flaschenzugartigen Systems festgebunden waren. Das Anheben der Steine ​​hätte zur Folge, dass die Balken und die Netze, die sie hielten, ins Wasser abgesenkt würden – wie bei einer Wippe.  Eine Arbeit, die so einfach ausgesehen hatte, war so hart, dass mein gesamtes Gewicht, das am Seil hängen blieb, nicht ausreichte, um das zu tun, was meine Arme tun sollten.

Es folgte viel Schnaufen, Schnaufen und Gelächter – für die Fischer, die das Schauspiel genossen, wie wir mit der unerwarteten Dynamik taumelten.

Nach einer Stunde voller Spaß am frühen Morgen wurden wir von den Fischern, allesamt Christen, eingeladen, an der Feier des Weihnachtsmorgens am Straßenrand teilzunehmen. So standen wir in Gruppen mit ihnen neben Karren, die ihren Fang zum Basar transportierten, und genossen Pflaumenkuchen und etwas Rotwein in Plastikbechern.

Ein wirklich herrlicher Weihnachtsmorgen!

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