Eine Geschichte, die Anfang des 20. Jahrhunderts von Sarat Chandra Chattopadhyay – „Mahesh“ – geschrieben wurde, zeugt von der Liebe eines armen Bauern zu seinem Bullen.
Das Zeitalter der Technologie hat es heute ermöglicht, die Asche unserer geliebten Tiere in Kristalle und Schmuck umzuwandeln, sodass wir sie auf sehr reale Weise für immer in unserem Besitz behalten können.
Aber wie war es vor hundert Jahren? Was hätten wir tun können, um unsere geliebten Tiere für immer zu behalten?
In der Zeit, in der die Mehrheit der Menschen Kunst in irgendeiner Form als Teil ihres Lebens praktizierte, ist es wahrscheinlich, dass sie aus den Überresten ihrer geliebten Tiere etwas Künstlerisches gemacht haben.
Und so wurden Knochen vielleicht zu einem Medium der Volkskunst.
[Bis ich die wahre Geschichte darüber herausfinde, warum Knochen zum Medium der Kunst wurden – diese Vermutung scheint logisch!]
Ein Beispiel:
Dieses Set besteht aus etwa 2,5 Zoll langen Yak-Knochenstücken (oder Kapala-Stücken) in Form einer Phurba, die alle aneinandergereiht sind. Dies ist ein Satz von 14 Stück – vielleicht waren es noch mehr.



So ein kleines Stück Zehenarbeit!
Hier ist ein Video über den Prozess des Schnitzens [auf Kreide, aber trotzdem erstaunlich] auf FB
Darüber hinaus gibt es viele Beispiele für Kunst aus körperlichen Überresten: Ohrringe aus Nashornvogel-Elfenbein, Griffe aus Hirschgeweih für Schwerter, Priesterkronen aus Yakknochen usw. Als ob das nicht genug wäre, wurden sogar die Schädelknochen von Menschen als Träger für die Kunst verwendet. Kapala – das Wort für den menschlichen Schädel – ist ein häufiges Material, das in mehreren tantrischen buddhistischen Kulturen für hochdekorierte Ritualschalen und Perlen verwendet wird!
Das heutige Bewusstsein hat sich von solchen Medien abgewandt und hin zu weniger bewusstseinsintensiven Medien wie Papier und Leinwand.
Und Elektronen.
Und so halten wir heute unsere alltäglichen Erinnerungen an unsere geliebten Haustiere und Nutztiere in digitalen Fotos fest, die wir in den sozialen Medien mit der Welt teilen! [Ja – mein Simba hat seine eigene Facebook-Seite – (Offensichtlich habe ich zu viel Zeit
)].
jm
Juli 2016
Weitere Bilder der Knochenschnitzereien finden Sie hier wovensouls hier.
Der Beitrag Vielfalt in der Volkskunst – Knochenschnitzereien erschien zuerst auf Der Kunstblog von WOVENSOULS.COM.
