Rajasthan braucht keine Einführung.
Farben überfluten meine Sinne, sobald ich spät abends vom Flughafen in die Stadt Udaipur fahre.
Nachdem wir angehalten haben, um das beste Dal Baati der Stadt bei Santosh Snacks abzuholen – einem kleinen, von Einheimischen frequentierten Lokal – fahren wir an den neuen Stadtteilen vorbei, bis wir das alte Haveli-Gebiet erreichen – das Gebiet in der Nähe des Pichola-Sees.
Hier werden in den nächsten Tagen die Feierlichkeiten des Gangaur-Festes in voller Pracht stattfinden.
Ich bin gekommen, um dieses Volksfest zu erleben – seine Menschen, seine Kostüme, seine Klänge, seine Gefühle, seine Traditionen und seine Farben.
Aber bevor wir zu den Farben kommen, ein ironischer Blick auf das trockene und raue Gelände Rajasthans – ein Gelände, das die schönsten Farben und Kulturen Indiens beherbergt!
Rajasthan ist nach dem Taj Mahal in Agra der meistbesuchte Touristenort Indiens. Damit ist es für ein breites Spektrum an Touristen geeignet. Es gibt 7-Sterne-Komfort in Hotels, Essen und Transportmitteln.
Und wie immer versuche ich, meine Zeit auf Augenhöhe mit den Einheimischen zu verbringen, um das Beste aus meiner Reise herauszuholen.
Ich bin nicht gekommen, um Gebäude und Landschaften zu sehen – obwohl auch diese interessant sind. Ich bin gekommen, um das Leben der Menschen kennenzulernen. Und dafür ist es notwendig, sich unter die Menschen zu mischen – nicht unter andere Reisende wie mich –, sondern unter die Einheimischen – die Rajputen, die Marwaris und die Stammesangehörigen.
Und so löse ich mich in der Stadt in den städtischen Festivalmassen auf. Ich fahre mit den örtlichen Staatsbussen, die von Stammesangehörigen genutzt werden, und stehe Seite an Seite mit den ländlichen Besuchern eines jährlichen Dorffestes.
An all diesen Orten habe ich eine tolle Zeit. Weil ich von warmherzigen, lächelnden Menschen umgeben bin, die offen sind und mich in ihrem Leben willkommen heißen.
Ein paar Artikel, die meine Erfahrungen in Mewar, Rajasthan, dokumentieren:
Der Gadaliya-Schmiedstamm von Rajasthan
Frauen aus Indien – das schwächere Geschlecht
Das Gangaur-Fest – Gebet für Eheglück
Die klassische Indianerdorfmesse – Gogunda Mela
Alternative Sexualitätstraditionen 4 – Der Garasia-Stamm
Turban-Kunst – Der krönende Ruhm indischer Männer
Wandkunst aus dem ländlichen Rajasthan
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jm
April 2012
Der Beitrag Mewar-Tagebücher erschien zuerst auf Der Kunstblog von WOVENSOULS.COM.
