Jedes Mal, wenn ich auf Bilder verschwindender Stämme klicke, ist die motivierende Idee, die mich antreibt, dass ich auf kleine Weise die Geschichte festhalte, während sie vergeht. Momentan herrscht ein Gefühl überhöhter Selbstgefälligkeit.
Nachdem ich heute im McCord Museum in Montreal mit der Arbeit von Edward Curtis in Kontakt gekommen bin, wird mir klar, wie albern meine Ideen waren und wie unbedeutend mein kleines Werk ist.
Dieser Mann ist ein Riese – und sein Lebenswerk ist eine epische Geschichte. Ein perfektes Vorbild.
Er durchstreifte Anfang des 20. Jahrhunderts die 21 Ureinwohner Nordamerikas und fotografierte über Jahre hinweg die verschwindenden Ureinwohnerstämme. Sein Werk – Fotos und Dokumentation wurde als Werk von 20 Bänden veröffentlicht!
Eine bemerkenswerte Leistung!!!
Endlich habe ich ein Vorbild, dem ich folgen kann!!!
Ich werde mehr über ihn posten, sobald ich wieder am Laptop bin.
jm
August 2012
Der Beitrag Epischer Fotograf – Edward Curtis, ein außergewöhnliches Leben erschien zuerst auf Der Kunstblog von WOVENSOULS.COM.

