Teil 2 der Notizenreihe zu astrologischen Kalendern

Der balinesische Kalender integriert den aus Indien stammenden Mondkalender (Saka) mit einem einheimischen System von Wochenzyklen (Wuku), die ein 210-Tage-Jahr bilden, das aus verschiedenen Abfolgen benannter Tage besteht. Das 210-Tage-Jahr besteht aus 30 Sieben-Tage-Wochen, jede mit einem eigenen Namen.

Parallel zu den Sieben-Tage-Wochen gibt es eine Reihe anderer „Wochen“ mit unterschiedlicher Anzahl von Tagen. Am wichtigsten sind die Fünf- und die Sieben-Tage-Woche, denn zusammen ergeben sie den 35-Tage-Monat (Tumpek), der eine wichtige Prognoseperiode darstellt, insbesondere im Hinblick auf das Geburtsdatum. Der Tumpek ist der am häufigsten gemalte Kalender und wird Palelintangan genannt, nach Lintang, den Sternbildern.

Der Kalender deckt jede Kombination der Fünf- und Sieben-Tage-Wochen ab.

Die sieben Tage sind vertikale Säulen mit dem für diesen Tag passenden Gott, der Wayang-Figur, dem Vogel und dem Baum oben und den Tier- und Dämonenfiguren (Buta) unten.

Jeder Tag der Fünf-Tage-Woche ist eine horizontale Reihe, und da beide Wochen gleichzeitig laufen, folgen die Tage diagonal aufeinander.

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Detaillierte Szenen bieten die Regeln, anhand derer das eigene Verhalten anhand von Umweltfaktoren gesteuert werden soll.

Klicken Sie hier, um die Diashow anzuzeigen.

Ein Auszug aus dem vergriffenen Buch „Time Measurement and Calendar Construction“ aus dem Jahr 1956 (immer noch auf Google Books verfügbar), in dem verschiedene Kalendersysteme beschrieben werden:

Screenshot vom 14.05.2017 um 12.04.15 Uhr

Weiterführende Literatur:

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Mai 2017

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Der Beitrag Astrologische Kalender – 2 – Palelitangan-Kalender von Bali erschien zuerst auf Der Kunstblog von WOVENSOULS.COM.