Indien feiert heute seinen Unabhängigkeitstag.

Im Großen und Ganzen der langen Geschichte Indiens sind ein paar Jahrhunderte unter britischer Herrschaft und die anschließende Unabhängigkeit davon kein so großer Zeitabschnitt.

Aber der Grund, warum es so gefeiert wird, ist, dass Indien vor der Ankunft der Briten nie eine einzige Verwaltungseinheit war. Vor der Ankunft der Weißen Sahib aus Frankreich, Portugal und Großbritannien gab es Könige und Königreiche. Und es gab die Moguln vor den Briten.

Die Rajahs, Maharadschas und Moguln hatten ihre eigene Verwaltung über ihre Ländereien, ihre eigene Verteidigung gegen die anderen Armeen und heirateten bzw. führten Kriege miteinander.

Die Ankunft der Ostindien-Kompanie und die anschließende Übernahme der Herrschaft über Indien durch die Krone im Jahr 1857 sind möglicherweise der einzige Faktor, der zur Gründung des Landes Indien als einer einzigen politischen Einheit führte.

Während „Indien“ 1947 entstand, schloss sich Goa erst 1961 Indien an und Sikkim erst 1975.

Und seitdem haben wir nie mehr zurückgeschaut.

Daher sehen wir, die heutige Generation, das Jahr 1947, das britische Raj und das vorbritische feudale Gesellschaftsmodell als eine ferne Erinnerung, die unser Leben nur durch die verblassenden Erinnerungen unserer Großeltern berührt.

Aber hin und wieder zeigt uns ein Autor eine Welt, in der wir gerade erst einer sozialen Struktur entkommen sind, die völlig fremd und größtenteils inakzeptabel erscheint.

Dies zeigt nur, dass die letzten zwei bis drei Generationen von Indern in ihrem Leben so große Fortschritte gemacht haben, dass wir Distanzen zurückgelegt haben, die diese Kämpfe weit entfernt machen. Und wir bleiben von der Welt, in der sie kämpften, unversehrt.

Wir können es nicht zurückzahlen, aber wir können es weiterzahlen.

Wir sind es dem Leben schuldig, mehr zurückzugeben, als wir erhalten haben, und uns persönlich zu engagieren und in unserem Leben mindestens eine Sache zu tun, die zur Gestaltung unserer Welt beiträgt.

In Ram Rajya bestand die soziale Regel darin, dass man täglich zur Entwicklung des „Selbst“, der „Familie“, der „Gemeinschaft“ und des „Landes“ beitrug. Es ist Zeit, das zurückzubringen.

Lassen Sie uns alle dafür sorgen, dass unser Leben nach unserem Tod weiterlebt. Lassen Sie uns alle etwas hinterlassen, woran sich diejenigen erinnern werden, die wir nie gekannt haben. Lasst uns alle Indien aufbauen.

Zum gleichen Thema gehört ein inspirierender Film von Rajan Raju – „Jiye Mera Desh“, ein persönliches Projekt.

Jiye Mera Desh

Alles Gute zum Geburtstag Indien!

Screenshot vom 15.08.2014 um 7.45.09 Uhr

jm

15. August 2014

von jaina mishra

Der Beitrag Alles Gute zum Geburtstag Indien – Jiye Mera Desh erschien zuerst auf Der Kunstblog von WOVENSOULS.COM.